Archiv der Kategorie: Presseberichte

Falko Mohrs (SPD) in den Wolfsburger Nachrichten zum GGG Scheppau!

17.09.2021

Im ersten der beiden unten verlinkten Beitrag führt Herr Mohrs aus, dass er sich für Arbeitsplätze in unserer Region stark machen will und lässt auch durchblicken, wie er zum geplanten GGG Scheppau steht.

Er wird in dem Artikel mit den Worten zitiert, dass „es vielleicht möglich“ sei, dort „ökologische Aspekte“ zu berücksichtigen.

Das klingt leider deutlich zurückhaltender als noch in den Ratsbeschlüssen  vor allem auch der Stadt Wolfsburg niedergelegt, in denen die Entwicklung einer grünen Infrastruktur zur Einbindung des Standortes in ein
regionales Biotopverbundnetz ausdrücklich gefordert wird.

Und zumindest den Inhalt des Beschlusses der Stadt Wolfsburg sollte er als Ratsherr wohl kennen…

 

Aber letztlich ist das scheinbar die stringente Weiterentwicklung der schon im Frühjahr geäußerten Position der SPD, primär die Wirtschaft berücksichtigen zu wollen:

 

Wenn man dies allerdings umfassend täte, würde die wirtschaftliche Unsinnigkeit des völlig am Bedarf vorbei geplanten Vorhabens schnell klar…

Ein Beitrag ganz alter Schule mit recht geringem Tiefgang

08.09.2021

von der Cremlinger FDP:

 

An dieser Stelle müssen wir einfach darauf eingehen, da diese Pressemeldung auch an unsere Initiative adressiert ist und in direktem zeitlichen Zusammenhang mit der durchgeführten Podiumsdiskussion steht.

Ursprünglich haben wir  von der FDP als wirtschaftsliberaler Partei wenig Rückendeckung für unser Ansinnen erwartet.

Um so erstaunter stellen wir jetzt fest, dass insbesondere jüngere FDP’ler das geplante GGG Scheppau aus verschiedenen Gründen ablehnen. Und das nicht, weil sie plötzlich wirtschaftsfeindlich eingestellt wären, sondern weil sie die Innovations- und Hilfslosigkeit des Vorhabens an dieser Stelle erkannt haben.

Mit welchen Argumenten wird denn in o.a. Pressemitteilung  das geplante Gewerbegebiet flankiert?

Mit  sozialer Verantwortung , weil  Wolfenbüttel  Raum für Wachstum braucht? Wir sehen unsere soziale Verantwortung indes eher im Erhalt landwirtschaftlicher Flächen, schützenswerter Natur sowie des Freiraums für Mensch und Tier. So wie es das regionale Raumordnungsprogramm für genau dieses Gebiet festgelegt hat.

Mit fehlendem Rückenwind für die Gemeinde und Scheinheiligkeit? Die Vernetzungsfunktion des Planungsgebiets erlaubt den umliegenden, europarechtlich geschützten FFH-Gebieten* im Verbund zu überleben, weil jedes für sich zu klein dazu ist. Diese sogenannte Kohärenzfunktion ist nicht scheinheilig, sondern im Bundesnaturschutzgesetz ausformuliert.

Mit der Coronakrise? Es erschließt sich wirklich nicht ohne weiteres, weshalb gerade die Coronakrise ein neues Gewerbegebiet erforderlich macht. Aber klar, es könnte ja zu Aufschwung führen. Vielleicht aber auch nicht. Und behaupten kann man das doch einfach, von Corona hat auch wirklich jeder schon mal was gehört…

Erfrischend ehrlich ist zuletzt  der Umstand, dass in der Pressemitteilung nicht der Versuchung nachgegeben wird, Greenwashing zu betreiben. Kein Wort von Nachhaltigkeit oder grünem Gewerbe sondern die Herausstellung der prädestinierten Lage an der Autobahn. Das ist zumindest ehrlicher als von diversen Protagonisten an anderer Stelle formuliert.

Wünschenswert wäre, wenn sich die jungen Wilden unter den Freien Demokraten mit ihren Altvorderen ins Benehmen setzten. Wie eingangs angeführt gibt es nämlich auch in der FDP schon bedeutend weitergehende Konzepte – in urbanen Szenarien mit Anschlüssen an ÖPNV, Schiene, Radwege oder bei fußläufiger  Erreichbarkeit aus umliegenden Wohnquartieren – zur Ansiedlung zukunftsträchtiger Branchen auf nach- und umzunutzenden Industrie- und Gewerbebrachen. Völlig ohne Zerstörung weiterer Flächen oder Beeinträchtigung ganzer Ortschaften durch mal wieder steigendes Verkehrsaufkommen…

 

 

FFH-Gebiet = Flora-Fauna-Habitatgebiet

Nach der Podiumsdiskussion…

07.09.2021

ist vor der nächsten Aktion… 😉

Nach vielen Tagen der Vorbereitung konnte am vergangenen Freitag nun endlich unsere Podiumsdiskussion stattfinden.

Das Wetter meinte es gut mit uns, genau wie Frau Beese aus Bornum, die uns die kurzfristig nötig gewordene Verlegung  des Veranstaltungsortes auf ihren tollen Hof ermöglichte. Auch an dieser Stelle nochmals herzlichen Dank dafür, denn anders als draußen – aber für den Notfall überdacht – hätten wir die Vielzahl an Besuchern und Diskutanten  nicht coronakonform unterbringen können.

Die Veranstaltung verlief nahezu reibungslos, auch wenn es  moderativ nicht gelang, einige der politischen Vertreter hinter dem Deckmantel der Machbarkeitsstudie hervorzulocken. Dadurch sind sicherlich einige Aspekte zu kurz gekommen.
Gleiches gilt leider auch für die zum Schluss aufgelaufenen Zuschauerfragen, welche nicht mehr gebührend behandelt werden konnten sowie für den gesamten Themenblock Straßenverkehr;  letzter fiel schlicht hinten runter.
Dies gilt es nun im Nachgang entsprechend aufzuarbeiten.

Dennoch war es ein interessanter Abend und zwischen den Zeilen lesend konnten doch auch viele Erkenntnisse gewonnen werden!

Im Anschluss einige Reaktionen der Medien.

Hier die Braunschweiger Zeitung:

 

sowie der Artikel auf der letzten Seite des Helmstedter Sonntags, der wie erwartet etwas weniger freundlich ausfiel:

Ein weiterer Artikel im Helmstedter Sonntag

04.07.2021

Der Helmstedter Sonntag reagiert in diesem Beitrag (auf Seite 2) nun zumindest indirekt auf meinen Leserbrief sowie auf die Eingabe von Herrn Wagner (NABU) bezüglich der Berichterstattung von vergangenem Sonntag.

Auch wenn ich den direkten Kontakt bevorzugt hätte, handelt es sich doch um eine erfreuliche, inhaltliche Klarstellung des kritisierten Artikels.

Die Frage, wie es seinerzeit zu der unglücklichen Platzierung direkt unter dem Bericht zum Treffen der GRÜNEN kommen konnte, bleibt indes offen… 😉

Zwei bemerkenswerte Artikel aus dem Helmstedter Sonntag vom 27.06.2021

29.06.2021

Auch der Helmstedter-Sonntag berichtet vom samstäglichen Treffen der GRÜNEN-Kreisverbände im Planungsgebiet.

Der Artikel „Für grüne Natur, gegen graues Gewerbegebiet“ informiert ausführlich über den Ablauf der Veranstaltung und stellt einige der Teilaspekte, die auch uns gegen das Gewerbegebiet aufbringen, dar.

Der unmittelbar nachfolgende Artikel „Wirtschaftsregion weist auf offene Beratung hin“ suggeriert indes eine Transparenz bei den Planungsabsichten, die so von Anfang an nie bestanden hat, nun aber zukünftig hoffentlich gelebt werden wird.

Stellen sich noch die Fragen, wie und wann es zu dem im Artikel besagten „Pressegespräch“ gekommen sein mag und weshalb dieser Beitrag nun direkt unter dem Bericht zur Aktion der GRÜNEN platziert worden ist?!

Ein Schelm, wer dabei an Zufall glaubt – eine entsprechende Anfrage an die Redakteurinnen blieb zumindest bisher leider unbeantwortet…

 

Downloadausgabe des Helmstedter Sonntags vom 27.06.2021:

Kundgebung der GRÜNEN gegen das geplante Großgewerbegebiet

28.06.2021

Am vergangenen Samstag trafen sich die Ortsverbände der GRÜNEN aus den betroffenen Kommunen im Planungsgebiet zu einer Kundgebung. Auch BUND und NABU sowie Vertreter von Gegenwind Scheppau waren anwesend.

Zerstörung der Natur durch das GGG Scheppau?

01.06.2021

Nachfolgend der Link zu einem  weiteren Artikel des Braunschweig Spiegels, der sich mit den nachteiligen Folgen befasst, die vom GGG Scheppau ausgehen würden und die aktuelle Schönheit der Region aufzeigt.

Naturzerstörung durch das geplante Großgewerbegebiet

28.05.2021

Nachfolgend der Link zu einem  Artikel des Braunschweig Spiegels, der sich mit den nachteiligen Folgen befasst, die vom GGG Scheppau ausgehen würden und die aktuelle Schönheit der Region aufzeigt.